Die Kosten einer oberirdischen Zisterne hängen nicht allein vom Speichervolumen des Tanks ab. Wer Regenwasser für die Gartenbewässerung, ein Gewächshaus oder größere Grünflächen nutzen möchte, sollte neben dem Tank auch Zubehör, Anschlüsse, eine mögliche Pumpe und die Voraussetzungen am Aufstellort berücksichtigen.
Eine sorgfältige Kostenplanung hilft dabei, den tatsächlichen Bedarf besser einzuschätzen. Besonders bei flexiblen Regenwasserspeichern stehen unterschiedliche Größen und Grundrisse zur Verfügung. Dadurch kann die Auswahl an die verfügbare Stellfläche und den gewünschten Wasserbedarf angepasst werden.
Punkt 1: Das benötigte Speichervolumen bestimmen
Der wichtigste Ausgangspunkt für die Kostenplanung ist die benötigte Speichergröße. Ein kleinerer Tank kann für einen überschaubaren Garten ausreichend sein, während größere Grünflächen oder umfangreiche Gartenbauflächen mehr Speicherkapazität benötigen.
Bei Regenwasserzisternen24 sind laut den vorliegenden Informationen oberirdische Regenwasserspeicher von 3.000 bis 50.000 Litern verfügbar. Mit zunehmendem Speichervolumen können sich auch die Anschaffungskosten entsprechend verändern.
Deshalb sollte zunächst geprüft werden, welche Wassermenge tatsächlich benötigt wird.
Punkt 2: Wasserbedarf realistisch einschätzen
Der Wasserbedarf hängt von der geplanten Nutzung ab. Bei der Gartenbewässerung spielen beispielsweise die Größe der zu bewässernden Fläche und der Bewässerungsrhythmus eine Rolle.
Auch Gewächshäuser und größere Gartenbauflächen können einen regelmäßigen Wasserbedarf haben. Eine möglichst realistische Einschätzung hilft dabei, den Speicher weder unnötig groß noch zu klein zu planen. Bei der Kalkulation der Kosten einer oberirdischen Zisterne sollten neben dem Tank auch Anschlüsse, Leitungen und eine mögliche Pumpe berücksichtigt werden.
Ein Größenrechner kann bei der ersten Orientierung unterstützen.
Punkt 3: Dachfläche und Niederschlag berücksichtigen
Die verfügbare Dachfläche beeinflusst gemeinsam mit dem Niederschlag, wie viel Regenwasser gesammelt werden kann. Deshalb sollte die mögliche Auffangfläche in die Kosten- und Speicherplanung einbezogen werden.
Ein sehr großer Tank ist nicht automatisch wirtschaftlich sinnvoll, wenn nur eine begrenzte Menge Regenwasser gesammelt werden kann. Umgekehrt kann eine große Auffangfläche einen größeren Speicher sinnvoll machen.
Punkt 4: Tankpreis separat betrachten
Der Tank beziehungsweise Regenwasserspeicher bildet den zentralen Bestandteil der Anschaffung. Der konkrete Preis hängt unter anderem von Größe, Ausführung und Grundriss ab.
Produktseiten informieren über Maße, Ausführungen, Bruttopreise und Lieferumfang. Vor dem Kauf sollten diese Angaben mit den Anforderungen des eigenen Projekts verglichen werden.
So lässt sich besser feststellen, welche Variante zum vorhandenen Platz und zum gewünschten Speichervolumen passt.
Punkt 5: Verfügbare Stellfläche prüfen
Die Stellfläche kann einen direkten Einfluss auf die Auswahl und damit auch auf die Kosten haben. Ein Speicher muss nicht nur das gewünschte Volumen bieten, sondern auch auf dem vorgesehenen Grundstücksbereich Platz finden.
Gerade bei schmalen Flächen können unterschiedliche Grundrisse hilfreich sein. Vor der Bestellung sollten die Produktmaße deshalb mit dem vorhandenen Platz abgeglichen werden.
Punkt 6: Kosten für die Vorbereitung des Untergrunds berücksichtigen
Eine oberirdische Zisterne wird auf einer vorbereiteten Fläche aufgestellt. Der Untergrund sollte eben, tragfähig und für die Belastung des gefüllten Speichers geeignet sein.
Wenn der vorhandene Bereich bereits geeignet ist, kann die Vorbereitung entsprechend einfach ausfallen. Muss die Fläche dagegen angepasst werden, sollten mögliche Arbeiten bei der Gesamtkalkulation berücksichtigt werden.
Punkt 7: Regensammler einplanen
Für die Sammlung von Regenwasser können zusätzliche Komponenten erforderlich sein. Dazu gehören beispielsweise Regensammler, die zwischen Auffangfläche und Speicher eingesetzt werden können.
Ob und welche Ausführung benötigt wird, hängt von der jeweiligen Anlage ab. Die Kosten für solche Komponenten sollten deshalb zusätzlich zum Tankpreis betrachtet werden.
Punkt 8: Schläuche und Schellen berücksichtigen
Auch Schläuche, Schellen und weitere Anschlusskomponenten können Teil der benötigten Ausstattung sein. Die konkrete Auswahl hängt von der geplanten Leitungsführung und den Anschlüssen ab.
Wer die Gesamtkosten kalkuliert, sollte deshalb nicht nur den Speicherpreis betrachten, sondern auch die erforderlichen Verbindungselemente einbeziehen.
Punkt 9: Kosten für eine Pumpe berücksichtigen
Für die Wasserentnahme kann eine externe Pumpe erforderlich sein. Dies gilt insbesondere dann, wenn das gespeicherte Wasser gezielt zu Bewässerungsbereichen transportiert werden soll.
Die Pumpe wird nach verschiedenen Anforderungen ausgewählt. Dazu gehören die benötigte Fördermenge, der Betriebsdruck, die Leitungslänge und vorhandene Höhenunterschiede.
Da Pumpen nicht automatisch im Tankpreis enthalten sind, sollten sie als separater Kostenpunkt eingeplant werden.
Punkt 10: Leitungslänge in die Planung einbeziehen
Die Entfernung zwischen Zisterne und Bewässerungsbereich kann die technische Ausstattung beeinflussen. Längere Leitungswege können andere Anforderungen an die Wasserentnahme stellen als eine kurze Verbindung.
Bei der Kostenplanung sollte deshalb frühzeitig festgelegt werden, wo der Speicher stehen soll und welche Bereiche mit dem Wasser versorgt werden müssen.
Punkt 11: Höhenunterschiede berücksichtigen
Wenn das Wasser vom Speicher zu einer höher gelegenen Bewässerungsstelle transportiert werden muss, kann dies bei der Auswahl der Pumpe eine Rolle spielen.
Neben dem gewünschten Wasserdurchfluss sollte daher auch der Höhenunterschied betrachtet werden. Dadurch lässt sich die notwendige Pumpenausstattung besser bestimmen.
Punkt 12: Überlaufplanung nicht vergessen
Ein vollständig gefüllter Speicher benötigt eine Möglichkeit zur kontrollierten Ableitung von überschüssigem Wasser. Deshalb gehört auch der Überlauf zur Gesamtplanung.
Die Kosten können davon abhängen, welche Leitungsführung am vorgesehenen Standort erforderlich ist. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass austretendes Wasser keine Gebäude, Elektroanlagen oder Nachbargrundstücke gefährdet.
Punkt 13: Grundriss des Speichers vergleichen
Bei flexiblen Regenwasserspeichern kann der Grundriss eine wichtige Rolle spielen. Eine bestimmte Form kann sich für eine schmale Stellfläche besser eignen als eine andere.
Vor dem Kauf sollte deshalb nicht nur das Speichervolumen betrachtet werden. Auch die Maße und die räumliche Situation am Aufstellort müssen berücksichtigt werden.
Punkt 14: Lieferung in die Gesamtkosten einbeziehen
Bei der Anschaffung eines größeren Regenwasserspeichers sollte auch die Lieferung berücksichtigt werden. Laut den vorliegenden Informationen erfolgt die Lieferung innerhalb Deutschlands.
Die konkreten Angaben zu Lieferung und Lieferumfang sollten vor dem Kauf anhand der jeweiligen Produktinformationen geprüft werden.
Punkt 15: Zubehör nicht automatisch als Bestandteil des Tankpreises betrachten
Ein häufiger Punkt bei der Kostenplanung ist die Annahme, dass alle für die Regenwassernutzung benötigten Komponenten bereits im Tankpreis enthalten sind.
Das ist nicht grundsätzlich der Fall. Pumpen und zusätzliche Ausstattung sind laut den vorliegenden Informationen nicht automatisch im Tankpreis enthalten.
Deshalb sollte vor der Bestellung genau geprüft werden, welche Komponenten zum Lieferumfang gehören.
Punkt 16: Gartenbewässerung als Nutzung berücksichtigen
Wer die Zisterne hauptsächlich für die Gartenbewässerung einsetzen möchte, sollte den Wasserbedarf der vorhandenen Fläche möglichst genau einschätzen.
Je größer die zu bewässernde Fläche ist, desto wichtiger wird eine passende Speichergröße. Eine bedarfsgerechte Auswahl kann verhindern, dass unnötig Speichervolumen angeschafft wird.
Punkt 17: Gewächshaus in die Kostenplanung einbeziehen
Auch bei der Nutzung für ein Gewächshaus sollten Tank, Anschlüsse und Wasserentnahme gemeinsam betrachtet werden.
Neben dem Wasserbedarf ist entscheidend, wo der Speicher aufgestellt werden kann und wie das Wasser vom Speicher zu den Pflanzen gelangt. Je nach Entfernung können zusätzliche Leitungen und eine Pumpe erforderlich sein.
Punkt 18: Nachrüstung bestehender Anlagen kalkulieren
Eine oberirdische Zisterne kann auch zur Nachrüstung einer bestehenden Regenwassernutzung eingesetzt werden. In diesem Fall sollten vorhandene Leitungen und Anschlüsse geprüft werden.
Wenn bestehende Komponenten weiterverwendet werden können, kann sich der zusätzliche Ausstattungsbedarf entsprechend verändern. Sind neue Leitungen oder Anschlüsse erforderlich, müssen diese in die Kalkulation aufgenommen werden.
Punkt 19: Größere Speicher für größere Flächen prüfen
Bei umfangreicheren Grünflächen kann ein größeres Speichervolumen sinnvoll sein. Die höheren Anschaffungskosten sollten dabei dem tatsächlichen Wasserbedarf und der verfügbaren Auffangfläche gegenübergestellt werden.
Die Speichergrößen von 3.000 bis 50.000 Litern bieten laut den vorliegenden Informationen unterschiedliche Möglichkeiten für private Gärten, Gewächshäuser und größere Grünflächen.
Punkt 20: Gesamtkosten statt nur Tankpreis vergleichen
Eine realistische Kalkulation sollte den gesamten Aufbau betrachten. Dazu gehören der Speicher, die Vorbereitung des Aufstellorts, Regensammler, Schläuche, Schellen, weitere Anschlüsse, eine mögliche Pumpe und die notwendige Leitungsführung.
Erst wenn diese Bestandteile berücksichtigt werden, entsteht ein vollständigeres Bild der voraussichtlichen Kosten.
Punkt 21: Produktinformationen genau prüfen
Vor dem Kauf sollten die Angaben des gewünschten Speichers genau gelesen werden. Dazu gehören Speichervolumen, Abmessungen, Ausführung, Bruttopreis und Lieferumfang.
Besonders bei Zubehör und Pumpen sollte kontrolliert werden, ob diese bereits enthalten sind oder separat angeschafft werden müssen.
Punkt 22: Stellfläche und Speichervolumen gemeinsam betrachten
Die günstigste Lösung ist nicht automatisch die passende Lösung, wenn der Speicher nicht auf die vorhandene Fläche passt oder zu wenig Wasser aufnehmen kann.
Deshalb sollten Kosten, Volumen und Maße gemeinsam bewertet werden. Ein Speicher mit passendem Grundriss kann auch bei begrenztem Platz eine sinnvolle Option darstellen.
Punkt 23: Standort sicher planen
Bei der Kostenplanung sollte auch der Standort berücksichtigt werden. Eine geeignete Fläche muss nicht nur ausreichend groß, sondern auch eben und tragfähig sein.
Zusätzlich sollte der Speicher so positioniert werden, dass austretendes Wasser keine Gebäude, Elektroanlagen oder Nachbargrundstücke gefährdet. Eine entsprechende Überlauf- und Leitungsplanung gehört daher ebenfalls zur Gesamtbetrachtung.
Punkt 24: Kosten für die Wasserentnahme realistisch kalkulieren
Die Wasserentnahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Planung. Je nach Anwendung kann eine Pumpe notwendig sein, deren Auswahl von Fördermenge, Betriebsdruck, Leitungslänge und Höhenunterschied abhängt.
Wer diese Anforderungen frühzeitig festlegt, kann besser einschätzen, welche zusätzliche Ausstattung benötigt wird.
Punkt 25: Langfristige Nutzung berücksichtigen
Eine Zisterne wird in der Regel nicht nur für eine einzelne Bewässerungssaison geplant. Deshalb sollte die Auswahl auf eine längerfristige Nutzung ausgerichtet sein.
Ein passendes Speichervolumen, ein geeigneter Standort und sinnvoll geplante Anschlüsse können dazu beitragen, dass die Regenwassernutzung dauerhaft in den Garten oder Gartenbaubereich integriert werden kann.
Kostenplanung Schritt für Schritt
Für eine übersichtliche Kalkulation empfiehlt es sich, zunächst den Wasserbedarf und die Auffangfläche zu bestimmen. Danach kann das benötigte Speichervolumen festgelegt werden.
Im nächsten Schritt wird geprüft, welcher Grundriss auf der vorhandenen Stellfläche möglich ist. Anschließend werden Zulauf, Überlauf und Wasserentnahme geplant.
Zum Schluss sollten Tank, Zubehör, Leitungen, mögliche Pumpe und weitere notwendige Ausstattung als einzelne Kostenpositionen betrachtet werden. Dadurch lassen sich die Gesamtkosten besser nachvollziehen.
Fazit
Die Kosten einer oberirdischen Zisterne hängen von mehreren Faktoren ab. Neben dem Tankpreis müssen Speichervolumen, Grundriss, Stellfläche, Zubehör, Leitungen und gegebenenfalls eine externe Pumpe berücksichtigt werden.
Wer Regenwasser für Gartenbewässerung, Gewächshäuser oder größere Grünflächen nutzen möchte, sollte deshalb nicht nur nach dem günstigsten Tank suchen. Entscheidend ist eine Lösung, die zum Wasserbedarf, zur Auffangfläche und zu den räumlichen Bedingungen passt.
Mit einer sorgfältigen Planung von Tank, Zubehör, Pumpe, Zulauf und Überlauf lassen sich die voraussichtlichen Gesamtkosten besser einschätzen und die Regenwassernutzung gezielt auf den jeweiligen Bedarf ausrichten.

